Cybercrime 2023 – Überblick
1. Cybercrime im engeren Sinn
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Definition: Angriffe auf IT-Systeme, z. B. unbefugter Zugriff oder Datenbeschädigung.
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2023: 20.951 Fälle
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Aufklärungsquote: leicht gesunken auf 20,6 %.
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Ransomware: 148 Anzeigen – Angriffe nehmen an Qualität und Schaden zu, besonders für Unternehmen mit mehrtägigen Ausfällen. Täter agieren arbeitsteilig (Crime-as-a-Service).
2. Internetbetrug
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Größter Bereich der Cyberkriminalität (über 50 % der Fälle).
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2023: 34.069 Fälle
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Aufklärungsquote: 30,7 %.
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Beispiele: Bestellbetrug, unbefugte Abbuchungen, Callcenter-Betrug, Anlagebetrug.
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Gründe für Zunahme: Anonymität im Netz, globale Reichweite der Täter.
3. Sonstige Internetkriminalität
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Definition: Straftaten mit Tatort Internet, nicht unter Punkt 1 oder 2 fallend.
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Zunahme durch Verlagerung klassischer Delikte ins Netz.
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2023: 3.891 Online-Erpressungen (+13,6 %), oft mit Ransomware + DDoS-Angriffen.
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Zuwächse u. a. bei:
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Kinderpornografie (§207a StGB): (2.245 Fälle)
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Nötigung (§106): 307 Fälle
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Drohung (§107): 1.209 Fälle
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Stalking (§107a): 470 Fälle
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KI im Einsatz: vermehrt zur Erstellung von Malware, Phishing und Darknet-Marktplätzen.
Zusammengefasst aus dem Bericht Cybersicherheit für das Jahr 2023 vom Bundeskanzleramt.