Es gibt sehr viele umfangreiche Methoden beim Design Thinking. Neben dem Prozess und dem Mindset sind sie die wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Jede einzelne Methoden bietet eine andere Perspektive oder Herangehensweise, die euch hilft, komplexe Probleme zu lösen und kreative Lösungen zu entwickeln.

Schaut selbst:

Brainstorming Sammeln von Ideen in einer Gruppe, um kreative Lösungen zu finden. Beispiel: Entwicklung neuer Konzepte für ein Campus-Nachhaltigkeitsprojekt.
Interviews Durchführung von Gesprächen, um tiefe Einblicke zu gewinnen. Beispiel: Befragung von Dozierenden, um Bedürfnisse für eine Lehrplattform zu verstehen.
Personas Erstellen fiktiver Charaktere basierend auf Nutzerforschung. Beispiel: Entwicklung einer Persona eines internationalen Studierenden für die Gestaltung eines Orientierungsprogramms.
Mind Mapping Visuelles Darstellen von Ideen und deren Zusammenhängen. Beispiel: Erstellen einer Mind Map zur Strukturierung eines Forschungsprojekts.
Prototyping Entwicklung einfacher Modelle zur Darstellung von Ideen. Beispiel: Bau eines Papiermodells für ein neues Campusgebäude.
Customer Journey Mapping Visualisierung der Erfahrungen und Interaktionen der Nutzer. Beispiel: Abbilden des Anmeldeprozesses für Kurse aus Studierendensicht.
Storyboarding Sequenzielles Darstellen einer Geschichte oder eines Prozesses. Beispiel: Erstellung eines Storyboards für eine Kampagne zur Studierendengesundheit.
Feedback-Schleifen Einholen und Integrieren von Rückmeldungen. Beispiel: Sammeln von Feedback für die Verbesserung eines Seminarformats.
Empathy Mapping Erfassen und Verstehen der Nutzerperspektive. Beispiel: Empathy Map zur Erfassung der Bedürfnisse von Erstsemesterstudierenden.
Co-Creation Workshops Gemeinsames Entwickeln von Lösungen in Gruppen. Beispiel: Workshop zur Gestaltung eines neuen Studienraums.
5 Whys Hinterfragen von Problemen, um die Ursache zu ergründen. Beispiel: Anwendung der Methode, um Ursachen für geringe Teilnahme an Online-Kursen zu finden.
Shadowing Beobachten von Nutzern in ihrer natürlichen Umgebung. Beispiel: Begleiten eines Studierenden durch einen typischen Uni-Tag, um dessen Bedürfnisse besser zu verstehen.
Affinity Diagrams Organisieren von Informationen in thematischen Clustern. Beispiel: Verwendung zur Strukturierung von Feedback aus Studierendenumfragen.
Benchmarking Vergleichen mit Best Practices oder Wettbewerbern. Beispiel: Analyse anderer Universitäten zur Verbesserung des eigenen Campuslebens.
Assumption Testing Überprüfen von Annahmen durch Experimente. Beispiel: Testen der Annahme, dass längere Bibliotheksöffnungszeiten die Lernzeit verbessern.
Role Playing Nachstellen von Situationen, um Empathie und Verständnis zu fördern. Beispiel: Simulation eines Bewerbungsgesprächs in einem Karriereworkshop.
Analogien und Metaphern Nutzen von Analogien, um neue Perspektiven zu gewinnen. Beispiel: Vergleich des Universitätslebens mit einem Ökosystem, um Verbesserungsideen zu entwickeln.
SWOT-Analyse Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Beispiel: SWOT-Analyse für die Planung eines Studierendenprojekts.
Bodystorming Körperliches Durchspielen von Szenarien zur Ideenfindung. Beispiel: Nachstellen einer Warteschlange in der Mensa, um Verbesserungen zu erarbeiten.
Idea Voting Abstimmung über Ideen zur Priorisierung. Beispiel: Abstimmung über verschiedene Themen für ein Gruppenprojekt. Zum Beispiel mit Klebepunkten.

Challenge: Innovations-Challenge

Nun startet gern mit uns eine Challenge für die nächsten 7 Tage. Wann immer ihr ein Problem oder eine Herausforderung findet, schnappt euch eine Methode und probiert sie aus. Probiert die nächsten 7 Tage mindestens 7 aus. Schreibt eure Lieblingsmethode ins Forum. Viel Spaß!!!

Nach den vielen Methoden lohnt es sich auch einmal, über das Thema Pausen nachzudenken. Gedankenpausen können dir helfen, innovativer zu denken und neue Perspektiven zu finden. Laut Studien fördert das Tagträumen Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten.

Smart-Action: Innovationspausen 🌞 🌞

Nimm dir heute eine kurze Pause von deiner gewohnten Arbeit. In dieser Pause lasse deinen Gedanken freien Lauf. Träume ein wenig. Stelle dir vor, was du in deinem aktuellen Job oder Projekt verbessern könntest, ohne dich durch logische oder praktische Einschränkungen bremsen zu lassen.

Wir haben bereits festgestellt, wie wichtig das Thema Mindset bei der Zukunfts- und Gestaltungskompetenz ist. Das trifft den Kern der nächsten Lektion, bei der es unter anderem um die gesellschaftliche Verantwortung geht. Was will ich überhaupt gestalten? Wie soll meine Zukunft aussehen?
Zuletzt geändert: Mittwoch, 31. Januar 2024, 17:24