3.1 Logisches Denken und Argumentationsstruktur als Grundprinzipien
Dem kritischen Denken widmen wir ein eigenständiges Kapitel, da es für die individuelle und gesellschaftliche Weiterentwicklung eine große Bedeutung hat. Kritisches Denken ist in der heutigen Zeit besonders wichtig, um die Komplexität von Systemen zu verstehen und wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen. Dies ist unerlässlich, um fundierte Entscheidungen in einer zunehmend vernetzten und technologiegetriebenen Welt zu treffen.
Critical Thinking bezieht sich auf die Fähigkeit, komplexe Systeme und ihre Dynamiken kritisch zu analysieren und zu hinterfragen. Dieser Ansatz erfordert eine so gut es geht objektive Betrachtung, das Erkennen von Annahmen, das Hinterfragen von Informationen und eine sorgfältige Bewertung von Beweisen. In Bezug auf Systemkompetenz bedeutet dies:
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Analyse von Zusammenhängen und Wechselwirkungen - kritisches Denken ermöglicht es, die Vernetzung innerhalb von Systemen zu verstehen und die Art und Weise, wie verschiedene Komponenten eines Systems interagieren, zu analysieren.
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Erkennen von Systemdynamiken - durch kritisches Denken können die zugrunde liegenden Muster und Prozesse in Systemen erkannt und verstanden werden.
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Bewertung von Systemeingriffen - kritisch denkende Personen können die Auswirkungen von Veränderungen oder Interventionen in einem System besser einschätzen.
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Vorausschauendes Denken - kritisches Denken fördert eine vorausschauende Perspektive, die dabei hilft, zukünftige Herausforderungen und Möglichkeiten innerhalb von Systemen zu antizipieren.
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Quellen und Literatur
Fisher, A. (2011). Critical thinking: An introduction (2nd ed.). Cambridge University Press. WorldCat-Link
Norris, S. P. & Ennis, R. H. (1989). The practitioners' guide to teaching thinking series: Evaluating critical thinking. Midwest Publications. WorldCat-Link